Humpelt der kleine Nager oder zieht ein
Bein nach, ist er entweder gestürzt oder er hat sich
irgendwo gestoßen und daher einen Bruch oder eine Prellung zugezogen. Hier sollte dann auf
jeden Fall auch ein Tierarzt hinzugezogen werden.
Außerdem bietet es sich auf Fälle an, den Kleinen für einige Zeit (2-3 Wochen) in ein
gesondertes
Aquarium zu setzen, in dem kaum Klettermöglichkeiten gegeben sind und auch der
Freilauf sollte sich auf max. eine Stunde am Tag reduzieren.
Zwei Rivalen im Kampf
Leicht blutende Wunden können beispielsweise bei Rivalitätskämpfen oder durch spitze bzw.
scharfe Gegenstände in der
Behausung entstehen, diese können vorsichtig mit einer nicht so scharfen
Jodtinktur (Kinderjod) oder einer speziellen Salbe (Novugen-Gel, über Tierarzt zu
beziehen) behandelt werden (evtl. vorher Handschuhe anziehen). Bei schwereren
Verletzungen ist der Hamster jedoch zum Tierarzt zu bringen. Die Gabe von Schafgabe hat
im übrigen eine blutstillende Wirkung.
Hamster mit Tumor
Geschwülste im Bereich des Gesäuges und der Kopfoberfläche sind ein Zeichen für Tumore. Das
sind Gewebswucherungen, die an sich meist bei älteren Tieren vorkommen. Da bei Hamstern aber
bereits im Alter von 15 Monaten der Alterungsprozess einsetzt, können ab diesem Zeitpunkt auch
Tumore auftreten, die zumeist leider bösartig sind. Hier muss ein Tierarzt entscheiden, ob er
operiert oder nicht. Größe und Lage des Tumors sowie das Alter des Hamsters sind dabei
ausschlaggebend.