Es kommt zwar nicht oft vor, jedoch besteht bei
Goldhamstern (bei
Zwerghamstern wurden bis jetzt noch keine LCM-Fälle bekannt) die Möglichkeit
einer Übertragung der Hirnhautentzündung auf den Menschen, durch Harn, Kot oder Speichel.
Bei schwangeren Frauen kann dies zu Missbildungen des Fötus oder auch zu Frühgeburten
führen. Es ist zwar nie richtig nachgewiesen worden und teilweise reden einige Tierärzte
schon von einem Hirngespinst, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Damit jedes Risiko bei einer Schwangerschaft ausgeschlossen ist, sollte ein mindestens
sechs Monate altes Tier gekauft oder von einer Neuanschaffung abgeraten werden -
außerdem ist es ratsam, sich beim Kauf nach einer LCM-freien
Zucht erkundigen.
Hamster, die an LCM erkrankt sind, zeigen meist kaum Krankheitssymptome und haben die
Infektion meist nach drei Wochen überstanden. Sollten allerdings tatsächlich beim
Menschen grippeähnliche Symptome auftreten, ist aber vorsichtshalber mal besser der
Hausarzt aufzusuchen.
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