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Soll der Hamster für ein Kind sein, ist es ratsam eher einen
Gold- bzw. Mittelhamster zu kaufen, da diese meist robuster sind als die quirligen
Zwerghamster. Aber achten Sie darauf, dass es sich nicht um ein
geschecktes Tier handelt, da diese nur schwer zu
zähmen sind und sich nicht unbedingt für Kinder oder auch Hamsterneulinge eignen.
Zwerghamster sind für Hamsterneulinge auch eher ungeeignet, da sie aufgrund ihres
flinken Wesens eher Beobachtungstiere sind und auch gerne mal aus der Hand huschen.
Achten Sie beim Kauf nicht unbedingt auf kleine Schönheitsfehler, denn ein Hamster mit
angeknabberten Ohren beispielsweise ist nicht krank oder hat eine evtl. Immunschwäche o. ä.. Wenn
er aber nicht gekauft wird, wird er sicherlich zum Futtertier für Schlangen oder andere
Reptilien.
Falls man sich für einen langhaarigen Hamster entschieden hat (z. B.:
Teddy- oder
Angora-Hamster), muss man auch wissen, dass dieser eine besondere
Fellpflege benötigt. Das Fell kann man am besten und preisgünstigsten mit einer Zahnbürste oder
einem groben Kamm reinigen. Bei diesen Arten sollte auch das
Frischfutter nicht direkt auf die
Einstreu, sondern in ein separates Schälchen gelegt werden (evtl. noch auf ein
Häuschen - achten sie auf einen sicheren Stand!), so verkleben sich die Tiere nicht direkt das
Fell bei den Streifzügen durchs Revier.
Ob es bei der Anschaffung um einen männlichen oder weiblichen Hamster handelt ist an sich nur
ein Frage, wenn es darum geht, selber einmal
Nachwuchs mit seinen Schützlingen zu züchten. Allerdings kommt es immer wieder mal vor, dass Sie
mit dem Kauf eines Weibchens dann ein paar Tage später stolze Eltern einer ganzen Hamsterschar
werden, da die junge Dame vielleicht schon schwanger gewesen ist. Außerdem gelten die meisten
weiblichen Tiere, egal welcher Art, als etwas aggressiver und nicht ganz so leicht zu zähmen.
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