|
Wenn sich der Hamster einmal versehentlich in den Fingern verbeißen sollte,
sollte man nicht aus erstem Schock heraus den Hamster wegschleudern, denn dies
könnte für das Tier tödliche Folgen haben. Besser ist es den Hamster auf eine
flache Ebene zu setzen, denn dann lässt er sofort los.
Hamster, die noch nicht
handzahm sind, lassen sich auch gerne mit einer Dose,
die für sie immer interessant ist, locken und hochnehmen. Achten Sie aber auch
bei einem zahmen Tier immer darauf, dass es von einem höher gelegenen Punkt auf
die Hand laufen kann, dies vermittelt dem Hamster ein sicheres Gefühl.
In den ersten Tagen des Hamsters in seinem neuem Heim, sollte man ihn soweit wie
möglich in Ruhe lassen. Dies fällt den meisten etwas schwer, vor allem Kinder
haben damit Probleme, deshalb sollte man sich wirklich über die Verhaltenweisen
des Tieres informieren. Denn es ist niemand geholfen wenn man einen Hamster
zuviel Stress aussetzt.
Tagsüber braucht der Hamster ausreichend Ruhe und sollte deshalb nicht einer
Dauerbeschallung z. B. durch eine Stereoanlage ausgesetzt werden. Weiterhin darf
der Hamster nie geweckt werden.
Hamster haben einen sehr ausgeprägten
Geruchssinn, deshalb sollte man testen welche Gerüche der Hamster mag und welche nicht. Die
meisten Hamster mögen beispielsweise kein Parfum, Creme oder Desinfektions- bzw. Reinigungsmittel.
Falls man mit diesen Dingen in Kontakt gekommen ist, bitte nicht in die
Behausung greifen, da der Hamster dadurch gestört oder sogar aggressiv reagieren könnte.
Wenn sich noch andere Haustiere im Haushalt befinden, immer die Hände waschen,
um auch eine Übertragung von
Krankheiten oder Parasiten zu vermeiden.
Ist der kleine Freund einmal entwischt und lässt sich auch erst Mal nicht mehr
blicken, legen sie drei Bücherstapel so an die Wand, dass sie eine sich von drei
Seiten erhebende Treppe bilden. In die Grube zwischen Bücher und Wand legen Sie
dann ein wenig der
Einstreu aus seiner
Behausung, ein wenig
Frischfutter (Apfel, Gurke, o. ä.) und auch einige der beliebten
Leckerlies. Meist findet sich dann am nächsten Morgen der Ausreißer schlafend in der Falle.
Ein Hamster kann auch mal 2-3 Tage alleine bleiben. Jedoch ist dann darauf zu
achten, dass man ihm genug
Saftfutter in die
Behausung gibt. Am besten eignen sich hierfür Steckrüben oder andere Gemüsearten, die nicht so schnell
verderben. Bei einem längeren Zeitraum, sollte aber auf jeden Fall eine vertraute
Pflegeperson eingewiesen werden.
Achten Sie auch immer auf die
Körpersprache des Hamsters; wirft er sich beispielsweise auf den Rücken und fletscht die Zähne
so ist dies ein Signal, dass er in Ruhe gelassen werden möchte, da er ansonsten eventuell beißen könnte.
Sollten Sie beim Freilauf des Hamsters ein wenig Angst um Ihren Teppichboden
haben, können sie den Bereich, den Sie als Freilaufzone nutzen mit einigen
Baumwolltüchern, Spielmatten aus Naturmaterialien, einem Stück Wachstuch oder
einer stabilen Plastikfolie auslegen. Bei solchen Unterlagen ist es dann auch
möglich, den Bereich großzügig mit
Einstreu einzudecken.
Falls der Hamster im Badezimmer Auslauf bekommt, muss man unbedingt den
Toilettendeckel schließen, denn der Hamster könnte ansonsten hineinfallen und
darin ertrinken.
|