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Wie man unschwer an seiner Artenbezeichnung erkennen kann, stammt der
Chinesische-Streifenhamster (Lat.: Cricetulus griseus) aus den kargen Steppen und
Wüsten Chinas und der Mongolei. So wie auch der
"Wandernden"- bzw. Balkan-Zwerghamster, gehört diese Art zu den Langschwänzigen-Zwerghamstern.
Obwohl schon 1897 entdeckt, gerieten die Chinesischen-Streifenhamster erst einmal in
Vergessenheit und wurden häufig mit anderen Arten verwechselt. Erst um 1950 entdeckte
man diese Art wieder und erkannte, dass es sich hierbei um eine eigenständige Gattung
handelt. Das liegt wohl auch mit daran, dass sich diese Hamsterart, ähnlich, wie bei uns
Mäuse, in ihrer Heimat zum Kulturfolger entwickelt hat und teilweise in der Nähe von
Dörfern und Siedlungen anzutreffen ist.
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Ein Riese unter den Zwergen - der Chinesischer- Streifenhamster. |
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| Dem Robo sehr ähnlich, am Schwänzchen und der Größe aber eindeutig zu erkennen. |
Mit ihrer eher langgestreckten Form und einer Körpergröße von ca. 10-12,5 cm gehören
diese Exemplare schon zu den Riesen unter den Zwerghamstern. Noch dazu lässt der kleiner
Schwanz, der mit bis zu 2,5 cm wesentlich länger als der eines
Dsungaren beispielsweise ist, sie ein bisschen wie eine kleine Maus erscheinen. Das
Fell der immer beliebter werdenden Streifenhamster weist eine graue bis bräunliche
Färbung auf, und normalerweise haben auch diese Tiere den typischen Aalstrich auf dem
Rücken. Der kann aber auch in ganz seltenen Fällen fehlen. Anfang der achtziger Jahre
sind auch einige Mutationen mit ganz weißen Flanken aufgetaucht, die sogenannten
Chinesischen-Weißfleck-Zwerghamster. Aber aufgrund der Unfruchtbarkeit der
männlichen Nachkommen wird diese Zuchtform eigentlich nicht weiter verfolgt.
Ein Grund dafür, dass diese Hamster trotz ihrer immer wachsenden Beliebtheit, bei uns
noch nicht so häufig vorkommen, sind wohl auch hier die nicht immer ganz so einfachen
Zuchtbedingungen. Denn die Chinesischen-Streifenhamster sind zwar recht friedlich dem
Menschen gegenüber eingestellt, bilden in punkto Verträglichkeit allerdings die Ausnahme
unter den Zwerghamstern. Gerade den Weibchen sagt man eine extreme Aggressivität
gegenüber "Eindringlingen" in ihrem Revier nach. Außerdem sind auch die
Chinesischen-Streifenhamster meist in der Dämmerung und Nachts aktiv.
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