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Paarung, Zucht und Hamsternachwuchs

Hamsternachwuchs in der 3. Etage...? Wer kann Rat geben?

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bubble
Registriert: 31.01.2010
Beiträge: 2
Hallo, ich benötige einen Rat. Unsere Hasterdame hat trotz intensiver Bemühungen unsererseits ihre Jungen in der 3. Etage ihres Käfigs bekommen. Ih habe jetzt Angst, dass die Kleinen bei den ersten Gehversuchen tief stürzen. Kann man das Haus einfach umsetzen, ohne der Mutter zu vie Stress zu bereiten. Ich befürchte ja, dass sie die Jungen eh wieder nach oben schleppt. Oder ist es ratsam sie in einen kleinen Käfig umzusiedeln? Gruß Katrin
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Stretch
Registriert: 17.09.2006
Beiträge: 83
Hallo Katrin! Vom Umsetzen der Kleinen in der ersten Woche würde ich strikt abraten. Die Kleinen brauchen die ersten Tage viel Ruhe, vor allem aber die Mutter, damit sie die Kleinen nicht auffrisst oder das Säugen absetzt. Wie alt sind die Kleinen denn? Die Mutter wird sich in einigen Tagen einen neuen Platz suchen, ihre Kleinen umsiedeln und dort groß ziehen. Die dritte Etage ist wirklich etwas unglücklich geraten. Um was für eine Behausung handelt es sich denn? Könntet Ihr mal ein oder zwei Fotos des Käfigs, des Aquariums machen und hier den Link posten? www.abload.de wäre eine Möglichkeit. Ihr müsstet einfach den direkten Link, der nach dem Hochladen des Bildes angegeben wird, hier einfügen, dann könnten wir uns einen besseren Eindruck machen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn die Kleinen 8-10 Tage hinter sich haben, die ganze Bagage umzusiedeln in einen Käfig ohne weitere Ebenen, ohne Laufrad, ohne größere Wassernäpfe, ohne gefährliches Spielzeug etc. Die Kleinen sollten so und so kein Wasser trinken in den ersten 6 Wochen, sonst droht Durchfall. Ich würde desweiteren der Mutter kein Obst oder Gemüse anbieten, da sie das nur weiter gibt an die Kleinen und somit wäre auch hier die Gefahr gegeben, dass die Kleinen Durchfall bekommen. Wenn die Kleinen selbständig aus dem Häuschen kommen, kann man übrigens bereits erste Kontakte knüpfen, mal die Hand rein halten, sich beschnuppern lassen etc. Spätestens wenn sie 2 Wochen oder älter sind, kann man sie mal versuchen zu streicheln, ihnen etwas normales Futter mit den Fingern reichen und näher mit ihnen in Kontakt treten. Das fördert die Vertrautheit mit dem Menschen und macht die Kleinen schon früh sehr zahm. Rausnehmen sollte man sie allerdings in dem Alter noch nicht. Höchstens mal auf die Hand kommen lassen, falls sie dazu Lust haben, mit ihnen im Käfig spielen... Grüße einstweilen und herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs. Ist eine besondere Zeit, die Ihr da vor Euch habt. Habt Ihr denn schon genügend vertrauenswürdige Abnehmer?
Zuletzt bearbeitet Stretch, 31.01.2010 23:46
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bubble
Registriert: 31.01.2010
Beiträge: 2
Hallo Stretch, die Kleinen sind 6 Tage alt. Bild vom Käfig ist im Monemt ein Problem, da mei Mann keine Zeit hat und ich... na ja...die Sache mit der Technik. Deshalb eine kurze Beschreibung: Gitterkäfig, ca. 50 cm hoch, Plasteetagen, die immer über die Hälfte des Käfigs gehen, ein Holzhaus mit Klettermöglichkeiten, 1 Plastehaus, ein zusätzliches Keramikhaus (wo sie jetzt wohnen) Laufrad und Röhren. Das Loch für die Röhren in dem oberen Boden haben wir schon zugemacht, damit keiner reinpurzelt. Die Sache mit den Abnehmern war erst kein Problem, aber als wir sagten , dass es geklappt hat, denken die potentiellen Abnehmer alle noch mal nach . Ich denke schon, dass wir noch jemanden finden... sonst brauchen wir halt keine Deko mehr, denn dann stehen überall in der Wohnung Käfige mit süßen Hamstern ... Ist denn für die Mutter nur Trockenfutter ausreichend? Ich hab so das Gefühl, dass sie mit der Trinkflasche nicht klar kommt. Gruß Katrin
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Stretch
Registriert: 17.09.2006
Beiträge: 83
Hallo Katrin, wenn sie schon 6 Tage alt sind, dann würde ich die Kleinen samt Mutter in einen kleineren Käfig, am besten ohne Gitterstäbe, ein Aquarium oder ähnliches, umsiedeln. Sie werden recht bald anfangen, rum zu laufen und sie werden dann auch versuchen zu klettern. Es wird wohl kaum möglich sein, den Käfig hamstersicher zu machen. Bei Käfigen mit Drahtgitter ist das immer ein Problem. Die Kleinen könnten versuchen, zwischen den Käfigen durch zu klettern, indem sie ihren Kopf durch stecken. Bei solchen Aktionen hat sich schon mancher Hamster stranguliert, weil er mit den Füßen weg rutschte und dann keine Luft mehr bekam. Ein Käfig mit Gitter ist also sehr gefährlich für die kleinen, daher bitte umsiedeln. Allgemein kann man von solchen Gitterkäfigen nur abraten. Sollten Deine Interessenten sich dennoch für einen Hamster interessieren, empfehle Ihnen bitte ein Aquarium in der Mindestgröße 100x50x50 cm. Alles andere wäre ungeeignet, ausser natürlich ein Eigenbau in derselben Größe oder größer. Ansonsten reicht der Mutter das trockene Futter aus. Sie könnte in der freien Natur auch nur von den Vorräten naschen, die sie angelegt hat und die bestehen zumeist aus Sämereien etc. Den Umgang mit der Trinkflasche wird sie sicher lernen, lasse der Mutter einfach ein wenig Zeit. Wenn sie es versucht, kannst Du ja mal mit sauberen Fingern in den Käfig greifen und ihr kurz durch das Drücken der Trinkflasche zeigen, wie es geht. Auch Hamster lernen sehr schnell durch das Abgucken. Wenn Du ihr es vormachst, wird sie in aller Regel innerhalb kürzester Zeit den Dreh raus haben. Damit sind wir auch schon bei einem anderen Thema. Meist sind neue Hamstereltern froh, wenn sie ihren Nachwuchs abgeben können und endlich wieder nur ein Tier haben. Viele geben die Kleinen viel zu früh ab, was dem Hamster aus verschiedener Sicht nicht bekommt! Die Mutter vermisst ihre Kinder, fühlt sich für sie noch verantwortlich, die Kleinen haben nicht genügend Zeit, von der Mutter zu lernen, sie werden in der Regel nicht so zahm, wenn sie aber länger bei der Mutter bleiben und sehen, wie ihr mit der Mutter umgeht, werden sie zahmer, weil sie schon in frühester Zeit an den Mensch geprägt werden. Sie werden weniger beissen, wenn sie etwas älter abgegeben werden, weil sie dadurch selbstsicherer sind. Viele Tiere beissen nur aus Angst, wenn sie aber Vertrauen zum Menschen gewonnen haben, vor allem zu Dir, dann werden sie mit ihrem nächsten Menschen, falls der sie gut behandelt, auch ordentlich umgehen. Sie brauchen einfach die Entwicklungszeit, um möglichst viel von der Mutter abzuschauen, ein gesundes Sozialverhalten auf den Menschen wie auch die Mithamster bezogen, entwicklen zu können und ausreichend kräftig und gewachsen zu sein, wenn sie abgegeben werden. Frühestens nach 5 Wochen sollte man die Geschlechter trennen. Das Erkennen der männlichen und weiblichen Tiere ist bei Hamstern sehr einfach. Aber abgeben sollte man sie noch nicht. Vielmehr sollten die Kleinen Gruppen noch ein bis zwei Wochen zusammen bleiben. Es wird zu ersten Streiterreien kommen, aber das ist bei Kleinkindern auch nicht anders. Erst nach 8-10 Wochen sollte man sie dann abgeben, dann sind sie stark genug, haben hoffentlich ein kräftiges Immunsystem entwickelt und sind genährt und fit genug, den Stress der Abnabelung, des neuen Zuhauses, der neuen Umgebung und der neuen Menschen zu ertragen. Meine kleinen Mädchen haben sich ab und an auch mal ordentlich geknufft, das war aber nach ein paar Minuten ausgestanden und alles wieder gut. Mit ca. 11 Wochen haben wir die Kleinen dann abgegeben. Sie waren schon recht groß, waren natürlich seit der 5. Woche getrennt nach Geschlecht gehalten worden und hatten prima zusammen gelebt. Ab der 10. Woche spürte man aber, dass die Stimmung in den Kleingruppen umschlug. Besonders die Mädchen machten nun oft von ihren kleinen Zähnchen Gebrauch und bälgten sich mit ihren Schwestern. Die Jungs waren viel ruhiger, kämpften kaum und waren eher besonnen. Bei den Mädchen war es dann auch Zeit, sie endgültig zu trennen. Ich habe zwei von ihnen behalten, sie waren immer etwas besonderes, da ich sie selbst aufwachsen gesehen habe und Teil ihrer kleinen Familie war. Ihr solltet Euch auch einen Liebling raus suchen oder einen schwachen, noch nicht ausgewachsenen Hamster behalten. Sie bauen eine besonders starke Bindung auf, habe ich das Gefühl. Grüße Henning

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