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Hinweise, Tipps und Tricks zu Hamsterkrankheiten

Wichtige Hinweise

  • Schon bei der Anschaffung eines Hamsters müssen Sie auch immer mit einkalkulieren, dass im Falle einer Krankheit mal ein Tierarztbesuch auf den kleinen Freund zukommen kann. Hier können dann evtl. zusätzliche und teilweise nicht unerhebliche Kosten auf Sie zukommen. Hier bietet es sich an, eine Spardose anzulegen und monatlich für den Tierarzt zu sparen.
  • Hamster reagieren während der Ruhephase empfindlich auf Störungen und Lärm. Diese verursachen Stress und setzen die Wiederstandskräfte gegenüber Infektionen herab, dadurch werden die Hamster öfter krank und sterben meist auch früher. Außerdem fördert der Stress auch die Aggressivität.
  • Vor der Anschaffung sollten alle im Haushalt lebenden Personen auf jeden Fall beim Arzt einen Allergietest machen lassen - viele Menschen haben eine Tierhaarallergie.
  • Schwangeren muss von der Haltung junger Hamster abgeraten werden, da einige junge Goldhamster (Zwerghamster nicht) von der LCM-Seuche (Hirnhautentzündung) befallen sind. Diese ist auf Menschen übertragbar und kann bei Schwangeren zu Frühgeburten oder Missbildungen beim Kind führen. Bei einem älteren Hamster ab ca. 6 Monaten besteht jedoch keine Gefahr mehr.
  • Ganz wichtig ist auch, dass gerade bei Behandlungen mit Antibiotika, aber auch bei der Gabe anderer Medikamente, zusätzlich noch BirdBeneBac-Paste (beim Tierarzt erhältlich) verabreicht wird. Das sind Bakterien, die die Darmflora schützen, denn diese wird bei den klein Nagern grundsätzlich durch Medikamentengabe angegriffen! Kleiner Tipp, sollte Ihr Tierarzt diese Paste nicht kennen, scheint es mit seiner Erfahrung auf dem Gebiet der Kleintierbehandlung nicht weit her zu sein.
  • Hamster klettern zwar gerne, sind jedoch nicht so elastisch wie z. B. Mäuse, von daher können sie sich schon durch einen Sturz aus geringer Höhe schwer verletzen.

Tipps & Tricks

  • Ist ein Hamster sehr geschwächt, kann man versuchen ein wenig Honig in Milch zu erwärmen und dieses stärkende Gebräu dann körperwarm und tropfenweise dem Tierchen zu verabreichen (z. B. mit Hilfe eines Taschentuches, welches mit einer Ecke eingetränkt wird).
  • Da ein Hamster meist nicht älter als 2 Jahre wird, sollte man sich über jeden Tag des Zusammenseins freuen. Durch die Gabe von Heilkräutern - diese werden auch in der Natur gerne gefressen - kann man das Immunsystem der kleinen Freunde zusätzlich stärken und so auch schon mal das Tier an diese Kräuter gewöhnen. Denn dann ist es teilweise möglich, diverse Krankheiten, durch die Anwendung dieser Kräuter, zu lindern. Aber denken Sie immer daran, bevor sie lange herumdoktern, dass angeschlagene Hamster meist nicht lange durchhalten und somit eigentlich immer auch ein Tierarzt zu Rate zu ziehen ist.
  • Bei Fellproblemen bzw. Parasitenbefall kann als unterstützende Therapie auch ein wenig Hanffutteröl mit unter das Futter gemischt werden, einen halben Teelöffel pro kg Tiergewicht. Aber auch vorbeugend bietet sich ab und zu die Gabe von Hanffutteröl an, denn die Vitamine, Spurenelemente, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und auch der Gehalt an Gamma-Linoleinsäuren machen dieses Öl sehr wertvoll. Es stärkt so die Vitalität und das Immunsystem.
  • Wenn man nicht sicher ist ob der Hamster tatsächlich krank ist, kann man auch in einer Tierarztpraxis anrufen dort das Verhalten des Hamsters schildern und so schon mal vorab abklären ob ein Tierarztbesuch notwendig ist oder nicht.