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Die verschiedenen Hamsterarten und ihre Herkunft

Hamster (Cricetinae) sind eine Unterfamilie der Wühlern, die zu den Mäuseartigen gehören, mit etwa 20 unterschiedlichen Arten in vielen verschiedenen Ausprägungen. Diese Arten unterteilen sich in verschiedene Gattungen, je nach Körperbau, Aussehen, Gewicht und Größe. Es gibt Zwerghamster, Mittelhamster und den Großhamster, hierzu gehört aber nur eine einzige Art, der Feldhamster. Als Mittelhamster werden die Syrischen Goldhamster in allen Farb- und Fellvarietäten bezeichnet. Bei den Zwerghamstern unterscheidet man außerdem noch zwischen den Kurzschwänzigen und den Grauen- bzw. Langschwänzigen Gattungen. Für die Heimtierhaltung sind Mittelhamster und vier Gattungen von Zwerghamstern geeignet, Dsungarische-Zwerghamster, Campbell-Zwerghamster, Roborowski-Zwerghamster und Chinesische-Streifenhamster.

Zu Hause sind die meisten Hamsterarten in den trockenen und halbtrockenen Gebieten Eurasiens. Nur der auch bei uns heimische und unter Artenschutz stehende Feldhamster kommt in Mitteleuropa vor. Fossile Funde von Hamstern sind seit dem mittleren Miozän auch aus dem nördlichen Afrika und aus Eurasien bekannt.

Zoologische Systematik

Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Unterordnung: Mäuseverwandte (Myomorpha)
Überfamilie: Mäuseartige (Muroidea)
Familie: Wühler (Cricetidae)
Gattungsgruppe: Hamster (Cricetini)
Gattungen: Großhamster (Cricetini), Mittelhamster (Mesocricetus), Kurzschwänzige- Zwerghamster (Phodopus), Graue-/Langschwänzige- Zwerghamster (Cricetulus)