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Grundsätzlich mal sollten natürlich niemals artfremder Tiere miteinander gekreuzt werden, also
keine
Mittelhamster mit
Zwerghamstern und auch keine
Dsungaren mit
Roborowskis oder
Chinesische-Streifenhamster mit
Campbells. Ob es bei solchen Konstellationen überhaupt zur
Paarung kommt und ob sich dann auch
Nachwuchs einstellt ist immer fraglich und wenn, dann sind die Überlebenschancen sehr, sehr
gering und die Rate an Fehlgeburten oder Missbildungen ist extrem hoch. Außerdem bedeutet eine
solche
Schwangerschaft natürlich auch für das Muttertier immer ein erhebliches Risiko. Daher ist von
mutwilligen Kreuzungen artfremder Tiere dringend abzuarten!
Aber, wie schon erwähnt, bleibt auch bei Hamsterpärchen der gleichen Art nicht jede Kreuzung ohne negative
Folgen für die Nachkommen, daher haben wir hier eine Liste zusammengestellt, die Ihnen zeigt, welche der
eventuellen Zuchtversuche nicht unternommen werden sollten, um zu vermeiden, dass beispielsweise unnötige
Gendefekte oder Erbschwächen auftreten.
| Goldhamster mit weißem Bauch |
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Goldhamster mit weißem Bauch sollten nicht untereinander gekreuzt werden, da die
Jungtiere teilweise ohne
Augen geboren werden und so nicht lebensfähig sind.
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| Hamstern mit Satin-Fell |
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Eine Kreuzung von zwei
Hamstern mit Satin-Fell führt zu extrem dünnen Deckhaar bei den Jungtieren,
daher wird der Satin-Faktor eigentlich nur mit normalhaarigen Tieren gekreuzt.
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| Dsungarische-/Campbell-Zwerghamster |
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Wie bereits oben erwähnt, sollte generell von artfremden Kreuzungen abgesehen werden,
allerdings werden Campbells und Dsungaren selbst im Fachhandel leider häufig verwechselt und
es kommt immer wieder mal vor, dass es sich zwei artfremde Tier paaren. Bei einer
Kreuzung von
Dsungarischen- und
Campbell-Zwerghamstern ist aber meist ein Großteil der Jungtiere unfruchtbar und daher
sollte auch hier, wie eben bei allen artfremden Konstellationen, von einem Zuchtversuch
abgesehen werden.
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| gescheckte Campbell-Zwerghamster |
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Bei einer
Paarung zweier gescheckter Campbells kommen immer wieder augenlose oder Tiere
mit extrem kleinen Augen auf die Welt, diese erleben dann kaum die Geschlechtsreife.
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| weiße Chinesiche-Streifenhamstern |
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Da bei den weißen
Chinesichen-Zwerg- oder Streifenhamstern die männlichen Tiere unfruchtbar sind,
ist man mittlerweile von einer weiteren Zucht dieser Tiere abgekommen.
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| gescheckte Chinesiche-Streifenhamstern |
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Auch bei den gescheckten Chinesischen-Streifenhamstern kommt es teilweise zu Problemen,
denn viele Jungen sterben noch im Mutterleib und werden vom Körper resorbiert. Daher
handelt es sich hier meist auch um sehr kleine Würfe und es wird auch schon von derartigen
Zuchtformen abgesehen.
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