|
Kann man ein Zähneklappern vernehmen, ist dies immer eine ernst zu nehmende Drohung. Wird sie
vom Gegner nicht akzeptiert und er zieht sich zurück, kann es zu einem schweren Kampf kommen.
Hier ist dann natürlich sofort eine Trennung der Tiere von Nöten!
Faucht der Hamster, ist dies meist ebenso ein Drohlaut beim Angriff. Es kann aber auch sein,
dass die Hamster dieses Fauchen beim
Paarungsvorspiel von sich geben.
Ein Kreischen des Hamsters ist eine Abwehrhaltung, kommt jedoch auch bei großer Angst durch
Bedrohung eines Gegners oder Fressfeindes vor. Aber auch ein schlafender Hamster, der von
seinem Pfleger geweckt wird, reagiert teilweise mit einem heftigen Kreischen.
Quiekt ein Hamster, hat er Angst. Dieser Laut ist meist eine Begleiterscheinung bei kleineren
Rangeleien. Sollte neben dem Quieken aber auch noch ein Knirschen der Zähne zu hören sein, ist
allerdings Vorsicht geboten, denn dies ist ein eindeutiges Zeichen von Aggressivität.
Knurren oder Brummen ist meist auch ein Ausdruck von Aggressivität. Es kann aber auch
vorkommen, dass das Hamstermännchen die Laute nach der Begattung von sich gibt.
Neben diesen ganz spezifischen Lauten kommt es aber auch immer wieder vor, dass ein Hamster während
seiner Schlafphasen oder auch wenn er in der
Behausung herumspaziert, diverse Geräusche von sich gibt. Gerade
Mittelhamster sind für diese Form der "Kommunikation" bekannt, aber auch bei
Zwerghamstern kann man ab und an Laute vernehmen, die nichts mit den oben genannten Gründen zu
tun haben. Solche Geräusche hören sich ein wenig so an, wie ein leichtes Niesen oder Quietschen,
kombiniert mit einem unverständlichen leisen Gebrabbel. Oft hat man den Eindruck als wollte der
Hamster damit wirklich etwas mitteilen, sei es, dass dem Nager etwas nicht passt, ihm etwas besonders
gut gefällt oder er einfach nur wilde Selbstgespräche führt. Dies ist grundsätzlich nicht weiter
Besorgnis erregend und wenn man diese Momente genau analysiert kann man häufig ganz gut
nachvollziehen was die Racker damit ausdrücken wollen.
|